Wer in Köln nach einem kleinen Restaurant mit asiatischen Aromen und Gerichten zum Teilen sucht, stößt auf den Namen Asian Tapas by Juju & Lu. Das Konzept verband chinesische Küche, französische Einflüsse und ein modernes Sharing-Menü am Salierring. Entscheidend für einen Besuch im Jahr 2026 ist jedoch der aktuelle Status des Lokals, denn die verfügbaren Angaben sind nicht mehr vollständig einheitlich.
Die wichtigsten Hinweise für eine realistische Einschätzung
- Standort: Das Restaurant befand sich am Salierring 38 in Köln-Neustadt-Süd.
- Küchenstil: Kleine ostasiatische Gerichte trafen auf französische und europäische Akzente.
- Bestellweise: Das Menü war auf gemeinsames Probieren und Teilen ausgelegt.
- Gerichte: Besonders häufig genannt wurden Dumplings, Tofu, Bao, Gemüsegerichte und gegrilltes Fleisch.
- Aktueller Stand: An derselben Adresse wird inzwischen wieder ein anderes chinesisches Restaurant geführt.

Was das Konzept von JuJu & Lu besonders machte
Das frühere Restaurant setzte nicht auf die übliche Abfolge aus Vorspeise, Hauptgericht und Beilage. Stattdessen kamen mehrere kleine Portionen auf den Tisch, die sich gut miteinander kombinieren ließen. Ich halte dieses Prinzip gerade bei einer vielseitigen asiatischen Küche für sinnvoll, weil man dadurch mehrere Geschmacksrichtungen an einem Abend kennenlernen kann.
Der Begriff „Asian Tapas“ war dabei nicht als traditionelle Tapas-Küche zu verstehen. Gemeint war eher eine lockere Form des Sharing-Konzepts, bei der Dumplings, Tofu, Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchte gemeinsam bestellt werden. Dazu kamen europäische Einflüsse, die dem Angebot einen eigenständigen, aber nicht völlig experimentellen Charakter gaben.
Die Adresse am Salierring 38, unweit des Barbarossaplatzes, passte gut zu diesem Ansatz. Das Lokal war eher klein und unscheinbar, bot dafür aber eine Küche, die sich deutlich von beliebigen Asia-Imbissen mit Standardgerichten abhob.
Welche Gerichte besonders interessant waren
Ältere Beschreibungen des Menüs nennen unter anderem chinesische Dumplings, Bao Buns, Tofu-Variationen, Salate und Gerichte vom Grill. Gerade die Mischung machte den Reiz aus. Wer nur ein einzelnes Gericht bestellt hätte, hätte vermutlich einen großen Teil des Konzepts verpasst.
Tofu und Gemüse
Besonders überzeugend wirkt die Kombination aus Hongshao-Tofu und Shimeji-Pilzen. Auch Mapo-Tofu wurde als würzig, leicht scharf und mit Szechuan-Pfeffer aromatisiert beschrieben. Für mich sind solche Gerichte ein guter Test für ein Restaurant, denn hier müssen Sauce, Textur und Würze stimmen, statt sich hinter einer großen Fleischportion zu verstecken.
Dumplings und Bao
Wantons und ein Bao Bun mit geschmortem Schweinebauch gehörten zu den Gerichten, die sich gut für den Einstieg eigneten. Ein Bao bringt weiches, leicht süßliches Gebäck mit kräftiger Füllung zusammen. Dumplings sind dagegen ideal, wenn am Tisch mehrere Varianten probiert werden sollen.
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Fleisch und europäische Akzente
Genannt wurden außerdem gegrilltes Picanha-Rind und eine geschmorte Schweinerippe. Solche Angebote zeigten, dass die Küche nicht streng traditionell bleiben wollte. Der europäische Einfluss kann spannend sein, solange die asiatischen Aromen nicht nur als Dekoration dienen. Bei JuJu & Lu schien gerade diese Balance den kulinarischen Wiedererkennungswert auszumachen.
So hätte ich das Menü zusammengestellt
Für zwei Personen wäre eine Auswahl von vier bis sechs kleinen Gerichten ein sinnvoller Start gewesen. Ich würde mit einem Gemüsegericht, Dumplings, einer Tofu-Spezialität und einem Bao beginnen und erst danach ein Fleisch- oder Seafood-Gericht ergänzen.
- Zum Einstieg: Dumplings oder Wantons, weil sie unkompliziert teilbar sind.
- Für Würze: Mapo-Tofu oder ein anderes Gericht mit Szechuan-Pfeffer.
- Für Kontrast: Ein Gemüsegericht mit Pilzen oder knackigen Salaten.
- Für mehr Sättigung: Bao, Schweinerippe oder gegrilltes Rind.
- Bei Unsicherheit: Das Personal nach Schärfegrad und Portionsgröße fragen.
Der häufigste Fehler bei solchen Konzepten ist, zu viele schwere Gerichte auf einmal zu bestellen. Ich würde lieber mit kleineren Portionen beginnen und später nachordern. So bleibt das Essen abwechslungsreich und es landet weniger auf dem Teller, das am Ende niemand mehr schafft.
Eine ältere Bewertung nannte für drei Personen eine Rechnung von rund 97 Euro insgesamt. Das entspricht ungefähr 32 Euro pro Person, ist aber nur ein historischer Richtwert und keine aktuelle Preisangabe. Für 2026 sollte man Preise, Verfügbarkeit und Reservierung unbedingt separat prüfen.
Ist das Restaurant 2026 noch geöffnet
Hier ist Vorsicht angebracht. Ältere Gastroführer führen JuJu & Lu noch am Salierring, während aktuelle Einträge an derselben Adresse auf Lai de Hao verweisen. Auch die frühere JuJu-&-Lu-Seite ist nicht eindeutig genug, um daraus verlässlich reguläre Öffnungszeiten für 2026 abzuleiten.
Meine praktische Empfehlung ist deshalb klar: Wer eigens aus einer anderen Stadt anreist, sollte nicht einfach zur Adresse fahren. Vorher telefonisch oder über den aktuellsten offiziellen Auftritt prüfen, welcher Betrieb tatsächlich geöffnet ist. Gerade bei Restaurants können Namenswechsel, Pächterwechsel und neue Konzepte schneller erfolgen, als ältere Bewertungsseiten aktualisiert werden.
Das ist kein kleiner Nebenaspekt, sondern die wichtigste Information für die Reiseplanung. Die historische Beschreibung des Konzepts bleibt interessant, garantiert aber keinen heutigen Restaurantbetrieb unter demselben Namen.
Wie sich der Besuch nachhaltig planen lässt
Für einen umweltbewussten Städtetrip nach Köln bietet sich der Standort grundsätzlich gut an. Der Salierring liegt zentral und ist mit Stadtbahn und Fahrrad besser erreichbar als viele Ausflugsziele außerhalb der Stadt. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist und mehrere kleine Gerichte teilt, kann den Restaurantbesuch unkompliziert in einen nachhaltiger geplanten Abend integrieren.
Auch beim Essen selbst macht die Sharing-Idee einen Unterschied. Bestellt man zunächst eine überschaubare Auswahl und ergänzt später, sinkt das Risiko von Lebensmittelverschwendung. Das funktioniert allerdings nur, wenn Küche und Service Nachbestellungen zulassen und die Wartezeit akzeptabel bleibt.
Für Familien, Gruppen und neugierige Genießer war das Konzept vermutlich geeigneter als für Gäste, die ein schnelles, möglichst günstiges Einzelgericht erwarten. Wer dagegen gern probiert, Fragen zu Zutaten stellt und sich auf unterschiedliche Texturen einlässt, dürfte aus dem Ansatz deutlich mehr herausholen.
Was von JuJu & Lu in Erinnerung bleibt
Das frühere Kölner Konzept stand für eine moderne, teilbare Form asiatischer Küche mit chinesischem Schwerpunkt und europäischen Einflüssen. Besonders reizvoll waren die kleinen Portionen, die ungewöhnlicheren Tofu- und Gemüsegerichte sowie die Möglichkeit, einen ganzen Tisch voller verschiedener Aromen zusammenzustellen.
Für eine aktuelle Planung zählt jedoch der Realitätscheck vor Ort. Die Adresse ist weiterhin gastronomisch interessant, aber der Name und das damalige Konzept sollten nicht automatisch mit dem heutigen Betrieb gleichgesetzt werden. Wer die Idee spannend findet, sollte deshalb zuerst den aktuellen Status bestätigen und erst danach Anreise, Reservierung und kulinarische Erwartungen festlegen.